Verpackungskunde: Wellpappe

Was ist Wellpappe überhaupt?
Wie der Name Wellpappe schon vermuten lässt, wird in der Verarbeitung das Papier gewellt, da es aufgrund dieser Form seine Stabilität und eine hohe Tragkraft erhält. Großer Pluspunkt ist, dass die Verpackung durch die Hohlräume ein geringes Eigengewicht besitzt und diese auch stoßdämpfend sind.

Wellenaufbau Wellpappe
Es werden immer mindestens eine glatte und eine gewellte Bahn Papier aufeinander geklebt. Die Bezeichnung „Pappe“ ist übrigens ein Begriff aus früherer Zeit, denn „pappen“ war ein Synonym für Zusammenkleben.

 

 

Warum verschiedene Wellenformen?
Wellpappe im Detail
Je kleiner die Wellenteilung (t) und je kleiner die Wellenhöhe (h), desto geringer ist auch die Stapelfähigkeit und Pufferwirkung.
Daher gilt, für schwere Transportwaren werden mehrere Schichten und teilweise auch verschiedene Sorten miteinander kombiniert. Je kleiner und feiner die Welle, desto bessere Druckergebnisse können darauf erzielt werden.

 


Übersicht aller Wellenarten 

Wellenarten einwelligWellpappe zweiwellig

Warum spricht man hier von Qualität?
Die Abkürzung wird als Qualität bezeichnet, da die qualitativen Eigenschaften einer Wellpappe in einem Qualitätscode beschrieben werden.

Zum Beispiel: 2.30BC braun
2 = Wellenanzahl; dieser Karton besteht aus 2 Wellen und und 3 Papierbahnen
30 = theoretische max. Belastbarkeit; beschreibt zudem die Prüfwerte Berstfestigkeit, Durchstoßarbeit und Kantenstauchwiderstand (nur im Zusammenhang mit der Wellenanzahl)
BC = Wellenart, dies ist demnach eine Kombination aus einer B- und einer C-Welle (siehe auch die Übersicht vorausgehend)
Braun = Farbe der Wellpappe

Die technischen Prüfwerte, welche die einzelnen Qualitäten erfüllen, sind Mindestanforderungen die in einer DIN Norm festgelegt wurden. Der Verband der Wellpappen-Industrie e.V. hat eine ausführliche Auflistung aller Prüfmerkmale hier zusammengefasst.

Berstfestigkeit KantenstauchwiderstandDurchstoßwiderstand

 

 

 


Welche Papierarten gibt es bei Wellpappe?
Die einzelnen Papierschichten können aus Kraftliner, einem Kraftliner Substitut, Testliner oder Schrenzpapier bestehen. Diese Papierarten erfüllen stets unterschiedliche Anforderungen.

Kraftliner
Diese Papierart besitzt nicht nur eine hohe Festigkeit sondern kann auch Feuchtigkeit Widerstand leisten. Selbstverständlich nur bis zu einem gewissen Punkt, Papier ist und bleibt nicht wasserfest! Die Festigkeit erhält das Papier aus den mindestens 80 % enthaltenen Frischefasern, denn durch die frischen, langen Fasern erhält es eine reißfeste Struktur. Durch die glatte, geschlossene Oberfläche eignet sich dieses Papier auch gut für den Druck.

Kraftliner-Substitut
Das Kraftliner-Substitut hat im Vergleich zum Kraftliner einen höheren Anteil an Recyclingfasern. Dadurch ist diese Papierart verhältnismäßig kostengünstiger.

Testliner
Eine Testliner-Papierart besteht aus 100 % Altpapier. Wie stabil das Papier ist, hängt von der Art der eingesetzten Altpapiere ab, diese werden in unterschiedliche Güteklassen eingeteilt. Es ist nicht ganz so stabil wie der Kraftliner, dafür aber kostengünstiger. Es werden bei der Herstellung von Wellpappe-Kartons oft Testliner und Kraftliner abwechselnd verwendet. Es gibt auch Kartons, die komplett aus Testliner und Schrenzpapier bestehen, dann ist dieser zu 100 % umweltschonend.

Schrenz
Diese Papierart wird aus meist unsortiertem Altpapier hergestellt. Die Festigkeit nimmt hier somit noch weiter ab und wird somit oft als Zwischendecke bei mehrwelligen Wellpappen eingesetzt.

Bei allen Wellpappe-Sorten gilt: die gesamte Verpackung ist vollständig recyclebar und für Sie und Ihren Kunden problemlos zu entsorgen!

Farbgebung der Papiere
Die Farben der einzelnen Papiere hängt auch davon ab, welche Art Holz verwendet wird und wie hoch der Anteil der Recycling-Fasern ist. Daher kann die Farbe bei den braunen Kartons von dunkelbraun bis grau-braun wechseln.

Shopbetreiber, Marktplatz-Nutzer, Dropshipper – wen betrifft das Verpackungsgesetz im E-Commerce?

Der Onlinehandel verbucht stetig steigende Absatzzahlen – und sorgt gleichzeitig für immer größere Mengen an Verpackungsabfall. Mitunter diese Entwicklung hat den Gesetzgeber dazu veranlasst, das Verpackungsgesetz (VerpackG) ins Leben zu rufen, das am 1. Januar 2019 in Kraft getreten ist und für höhere Recyclingquoten sorgen soll. Die Konsequenz sind, unter anderem, zusätzliche Pflichten für (Online-)Händler und Hersteller.

Update: Am 03. Juli 2021 ist die erste Novelle des Verpackungsgesetzes in Kraft getreten. Grund für die Novellierung ist, neben der Überführung von EU-Recht in nationales Recht, das VerpackG ökologisch weiter zu entwickeln. Außerdem soll das Recycling von Verpackungen und die damit einhergehende Kreislaufwirtschaft weiter gestärkt werden. Auch für (Online)-Händler und Hersteller gelten im Rahmen der Novelle einige Änderungen, die beachtet werden sollten.

  • Stärkere Kontrolle durch elektronische Marktplätze

Betreiber von elektronischen Marktplätzen (wie z.B. Amazon, ebay und Etsy) müssen künftig kontrollieren, ob die vertreibenden Händler und Hersteller ihre Systembeteiligung erfüllt haben. Das bedeutet, dass Händler und Hersteller den Marktplätzen ab dem 01. Juli 2022 einen Nachweis über die Erfüllung der VerpackG-Pflichten vorlegen müssen. Hat ein Händler seine Verpackungen nicht VerpackG-konform lizenziert oder hat keinen Nachweis über die Erfüllung der Pflichten, gilt ein Vertriebsverbot für Marktplatz und Händler.

  • Zuständigkeit für die Verpackungslizenzierung ändert sich im Fulfilment

In einigen Fällen waren Fulfilment-Dienstleister bisher dafür zuständig, die Lizenzierung von Versandverpackungen zu übernehmen. Diese Zuständigkeit hat sich im Rahmen der VerpackG-Novelle geändert. Ab dem 01. Juli 2022 sind Fulfilment-Dienstleister in keinem Fall mehr zuständig für die Lizenzierung von Versandverpackungen. Stattdessen müssen dann die beauftragenden Händler die Versandverpackungen bei einem dualen System lizenzieren. Zusätzlich müssen auch Fulfilment-Dienstleister die Systembeteiligung ihrer Händler ab dem 01. Juli 2022 kontrollieren. Ohne Nachweis dürfen die Dienstleister ihre Leistungen für die beauftragenden Unternehmer nicht weiter erbringen.

Ausnahmen und Schlupflöcher, die im Rahmen der bis 2019 geltenden Verpackungsverordnung noch möglich waren, wurden mit dem Inkrafttreten des VerpackG ausgeräumt. Mit Nachdruck appelliert es an die Produktverantwortung von Händlern – egal, welcher Vertriebsweg ihrem Gewerbe zugrunde liegt oder wie viele Verpackungen sie in Umlauf bringen. Vor allem für Onlinehändler, die ihre Waren häufig nicht nur über den eigenen Webshop vertreiben, ist die Verantwortlichkeit gemäß VerpackG nicht immer auf einen Blick klar.

Wer muss wie lizenzieren? Fallbeispiele der (Online-)Praxis

Grundsätzlich gilt im Sinne des VerpackG: Wer eine Verkaufsverpackung als erster mit Ware befüllt, ist beteiligungspflichtig. Unter den Oberbegriff Verkaufsverpackung fallen dabei sowohl Produkt- und Umverpackungen als auch Versandverpackungen samt Polster- und Füllmaterial. Es sind damit all jene Verpackungen durch das Verpackungsgesetz erfasst, die letztlich beim privaten Endkonsumenten landen und dort von diesem entsorgt werden.

1.) Vertrieb über den eigenen Onlineshop

Mit einem eigenen Onlineshop betreffen Sie die Bestimmungen des VerpackG ganz direkt. Wenn Sie sowohl Händler als auch Hersteller der verkauften Waren sind, müssen Sie sowohl die Produkt- als auch die Versandverpackung beteiligen.

Wenn Sie hingegen nur die Rolle des Zwischenhändlers einnehmen, liegt die Beteiligungspflicht für die Versandverpackung, die Sie mit Ware befüllen, bei Ihnen. Grundsätzlich gilt zudem: Die Nachweispflicht, dass die Produktverpackung, die Sie mitversenden, schon vom Hersteller lizenziert wurde, liegt bei Ihnen. Sie sollten sie entsprechend beim Hersteller oder Lieferanten einfordern.

2.) Nutzung von Marktplätzen wie eBay, Amazon oder Etsy

Auch, wenn Sie für den Vertrieb Ihrer Waren Marktplätze nutzen, sind Ihre Verpackungen vom VerpackG betroffen. Bei wem die Beteiligungspflicht letztendlich liegt, ist abhängig davon, wer die verpackten Produkte an den Endverbraucher versendet. Wenn Sie diese selbst versenden, d. h. eine Versandverpackung mit der Ware befüllen, obliegt Ihnen mindestens die Beteiligung der Versandverpackung. Sollten Sie zusätzlich auch der Produkthersteller sein, so sind Sie auch für die Produktverpackung verantwortlich.

Aufgepasst: Die Betreiber von Marktplätzen müssen künftig (ab dem 01. Juli 2022) überprüfen, ob ihre Händler ihre Verpackungen gesetzeskonform lizenziert haben. Ohne einen Systembeteiligungsnachweis der Händler dürfen die elektronischen Marktplätze die Produkte der Händler nicht weiter anbieten und den Verkauf nicht weiter ermöglichen. Hier sollte außerdem beachtet werden, dass die erweiterten Vorgaben auch für Händler und Hersteller aus dem Ausland gelten, wenn diese ihre Produkte nach Deutschland über Marktplätze vertreiben.

Sonderfall 1: Der Marktplatz übernimmt den Versand für Sie („Fulfilment“)

Bisher galt bei der Nutzung von Fulfilment-Dienstleistungen Folgendes: Wenn Sie über einen Marktplatz verkaufte Produkte nicht direkt an den Endverbraucher versenden, sondern zunächst an ein Verteilerlager schicken, auf das der Marktplatz bei Bestellauslösung zugreift und die Ware ohne Umweg an den Endverbraucher versendet, ist gemäß der Systematik des VerpackG der Marktplatz dann für die Beteiligung der Versandverpackung verantwortlich, wenn:

  • der Marktplatz bzw. Fulfilment-Dienstleister auf der Versandverpackung erkennbar
  • der Markplatz und der beauftragende Händler auf der Versandverpackung erkennbar
  • keiner von beiden auf der Versandverpackung erkennbar

Ist auf der Versandverpackung lediglich der beauftragende Händler erkennbar, muss dieser die Lizenzierung der Versandverpackungen übernehmen.

Aufgepasst: Der Bereich des Fulfilment ist von den Änderungen der Verpackungsgesetz-Novelle betroffen. Im Rahmen der ersten Novelle des Verpackungsgesetzes hat sich die Zuständigkeit im Fulfilment geändert. Das bedeutet, dass die Fulfilment-Dienstleister ab dem 01. Juli 2022 in keinem Fall mehr dazu verpflichtet sind, in Umlauf gebrachte Versandverpackungen an einem dualen System zu beteiligen. Stattdessen müssen sich darum in jedem Fall die beauftragenden Händler kümmern.

Für die Produktverpackung gilt wiederum: Wenn Sie diese selbst mit Ware befüllt haben, müssen Sie die Produktverpackung auch beteiligen. Geben Sie sie hingegen lediglich weiter, liegt die Nachweispflicht, dass die Produktverpackung bereits von Hersteller- oder Lieferantenseite lizenziert wurde, bei Ihnen als Letztvertreiber.

Sonderfall 2: Sie nutzen das Prinzip Dropshipping

Wenn Ihre Waren vom Hersteller oder Großhändler über den Marktplatz in Ihrem Namen an den Endverbraucher verschickt werden, ohne dass Sie physischen Kontakt zur Ware haben, sind Sie mindestens von der Systembeteiligungspflicht für die Versandverpackung befreit. In diesem Fall ist nämlich der Großhändler bzw. Lieferant zur Lizenzierung der Versandverpackung verpflichtet und die Beteiligungspflicht für die direkte Produktverpackung liegt beim Hersteller. Auch hier gilt: Da Sie der Letztvertreiber sind und die Nachweispflicht für die Systembeteiligung im Zweifelsfall bei Ihnen liegt, sollten Sie sich diese vom Hersteller bzw. Lieferanten bestätigen lassen.

Und jetzt? So handeln Sie konform mit dem Verpackungsgesetz:

Wenn die Maßgaben des VerpackG Sie mit einschließen, sind diese drei Schritte zu befolgen:

  1. Melden Sie sich bei einem dualen System, z. B. über den Onlineshop Lizenzero beim Dualen System Interseroh, an und beteiligen Sie dort per „Lizenzentgelt“ Ihre voraussichtlich pro Jahr in Umlauf gebrachte Verpackungsmenge.
  2. Registrieren Sie sich anschließend über LUCID bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister / ZSVR und geben Sie dort das duale System, bei dem Sie lizenzieren, und Ihre Verpackungsmenge (möglich ab Ende Oktober 2018) an.
    Die Registrierungsnummer der ZSVR geben Sie wiederum bei Ihrem dualen System an.
  3. Zu Beginn des Folgejahres prüfen Sie Ihre ursprünglichen Mengenangaben für das vergangene Jahr noch einmal und bestätigen diese sowohl bei der ZSVR als auch bei Ihrem dualen System.

Lizenzero bietet aktuell 10% Rabatt für Kartonplus-Partner – lizenzieren Sie Ihre Kartonplus-Verpackungen zeit- und kosteneffizient einfach online über Lizenzero, den Onlineshop des Dualen Systems Interseroh, und stellen Sie sich im Handumdrehen VerpackG-konform auf!

Rabattcode für Lizenzero: „Kartonplus10“ 

Hier finden Sie weitere Informationen zu der Partneraktion* von Lizenzero: https://www.lizenzero.de/kartonplus-verpackungslizenzierung

*Gültig bis zum 31.12.2021. Rabatt auf den Nettowarenwert. Keine Auszahlung möglich. Ein Gutschein pro Bestellung und Kunde einlösbar. Keine Kombination mit anderen Rabattaktionen möglich. Nachträgliche Einlösung nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

KP252 – Neuer Amazon FBA Karton mit 200 Liter Volumen

Aufgrund der Volumenbeschränkung einiger Versanddienstleister auf maximal 200 Liter pro Paket, sind unsere Amazon FBA-Kartons KP250a und KP251 mit dem Außenmaß 600 x 600 x 600 mm nicht für alle geeignet.

Deshalb haben wir jetzt zusätzlich den etwas kleineren Amazon FBA-Karton KP252 mit den Außenmaßen 580 x 580 x 580 mm entwickelt (Innenmaß ca. 568 x 568 x 559 mm). Das Volumen des Kartons entspricht damit ca. 195 Liter und ist somit unterhalb der 200 Liter Grenze.

Der KP252 in der stabilen Qualität 2.30BC verfügt wie der KP251 über zusätzliche Höhenriller bei 300, 400 und 500 mm und auch über den von Amazon geforderten Aufdruck „Achtung – schweres Paket“.

Der KP252 ist ab sofort bei Kartonplus verfügbar.

Neu: tesa 4713 Papierklebeband – eine umweltfreundliche Verpackungslösung

Ganz neu bei Kartonplus gibt es das umweltfreundliche Papierklebeband von tesa.

tesa 4713 ist ein universell einsetzbares Verpackungsklebeband auf Basis eines feinen Krepppapierträgers und einer Naturkautschukklebmasse. Der Träger von tesa 4713 besteht aus Papier, das aus vorbildlich bewirtschafteten, FSC®-zertifizierten Wäldern und anderen kontrollierten Quellen gewonnen wird. Das lösemittelfrei hergestellte Naturkautschuk-Klebe-system zeichnet sich durch eine gute Haftung auf unterschiedlichsten Oberflächen sowie eine gute Anfangsklebkraft aus.

  • Geeignet für den Verschluss von Verpackungen für leichtgewichtige Kartons
  • Gute Klebkraft auf unterschiedlichen Kartonqualitäten
  • Geeignet für manuelle und automatische Applikation
  • Recyclingfreundliches Klebeband, geprüft nach INGEDE-Methode, kann gemeinsam mit dem Karton entsorgt und recycelt werden

Das Klebeband gibt es in den Farben braun und weiß. Sie können das TESA 4713 hier bestellen:
https://www.kartonplus.de/produkte-versandprodukte.htm#Klebeband

Universalverpackung – der Allrounder

Eine Verpackung die sich ganz nach Ihnen richtet. Bücher, Elektronikartikel, Werbemittel, Textilien, Magazine und vieles mehr – all das kann sicher und geschützt in der Universalverpackung versendet werden.

Daher werden mittlerweile viele Namen dafür verwendet: Wickelverpackungen, Medienverpackungen, Buchverpackungen oder eben Universalverpackungen. So universell wie Ihre Waren.

Es gibt die Universalverpackungen in verschiedenen Größen und Höhen. Die Füllhöhe von bis zu 80 mm passt sich komplett Ihrer Ware an, dafür sind mehrere Höhenrillungen eingearbeitet und können somit ganz einfach auf Ihr Maß geknickt werden.

Und um Ihre Ware optimal zu schützen, befindet sich bei unseren Universalverpackungen ein umlaufender Kantenschutz. So kommen die Ecken von Ihren Büchern oder DVDs bei einem versehentlichen Sturz nicht zu Schaden. Durch die Klappmechanik kann Ihre Ware weder verrutschen und ist somit fest verpackt und hat durch die Umwickelung schon gar mehrfache Wellpappe drum herum.

Für robuste Waren bieten wir auch unsere ECO-Linie an. Diese kommt ohne extra Kantenschutz aus und hat eine dünnere E-Welle (1.02E Qualität) was somit ein geringeres Gewicht mit sich bringt. Dadurch können Sie sich Versandkosten einsparen, nach dem Gewicht der Sendungsvorgaben Ihres Versanddienstleisters. Die ECO-Linie ist zudem preisgünstiger.

Ein klarer Vorteil ist die schnelle Kommissionierung durch die Aufstellung und den Selbstklebestreifen. Damit sparen Sie sich natürlich auch das Klebeband. Und durch die flexible Anpassung an Ihre Ware in der Höhe, benötigt es kein weiteres Füllmaterial. Und damit der Komfort bei Ihren Kunden nicht endet, kann dieser die Sendung durch den integrierten Aufreißfaden einfach und schnell öffnen.

Die Vorteile noch einmal im Überblick:

  • Schnelle Kommissionierung
  • Kein Aufstellen eines Kartons erforderlich
  • Kein Klebeband erforderlich (Klebestreifen bereits angebracht)
  • Leichtes öffnen durch Empfänger über Aufreißstreifen
  • Flexible Höhe
  • Kein Füllmaterial notwendig

Die folgenden drei Größen gibt es zusätzlich in einer preisgünstigeren ECO-Variante:

  • UP2
    Innenmaß 219 x 157 x 54 mm
  • UP5
    Innenmaß 312 x 250 x 70 mm
  • UP9
    Innenmaß 456 x 320 x 70 mm

Finden Sie hier die Preise und die restlichen Größen unserer Universalverpackungen.

Die Weinsaison beginnt – Zertifizierte Wein-/ Flaschenkartons für Ihren sicheren Versand

Es ist an der Zeit. Im Frühherbst werden die Trauben von den Winzern geerntet und weiterverarbeitet. Und wenn schon bald die Weinflaschen verschraubt sind, geht es an den Versand. Damit das wertvolle Gut beim Empfänger ankommt, braucht es für den Versand von Flaschen speziell gefertigte Kartons. Denn zerbrechliche Waren müssen extra geschützt werden. Die Flasche darf zum einen nicht zu viel Freiraum haben und zum anderen muss sie von den anderen Flaschen im Karton getrennt sein. Denn nur so kann gewährleistet werden, dass die Flasche nicht herumgewirbelt wird und bei einem Stoß zerbricht. Dabei reicht auch keine Ummantelung der Flasche mit Luftpolsterfolie, das Glas benötigt einen stabilen doppelwandigen Umkarton.

Was ist ein zertifizierter Wein-/ Flaschenkarton?
Diese extra angefertigten Kartons wurden einst vom Posttechnischen Zentralamt (PTZ) daraufhin geprüft, ob es Stößen und Stürzen standhalten kann. Heutzutage übernimmt diese Aufgabe der Paketdienstleister DHL. Es werden unterschiedliche Tests mit Flaschen befüllten Kartons durchgeführt, entweder im Labor oder auch in der Praxis. Dabei werden beispielsweise mehrere Kartons gestapelt und einzelne Kartons von einer Höhe von 80 cm (entspricht einer Tischhöhe) fallen gelassen. Alle die Dinge, die auf bei normalen Transportweg passieren können.

Sehen Sie hier eine Übersicht der Zertifizierungen (zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken).

Nach positivem Ergebnis erhalten diese Kartons dann die sogenannte PTZ-Zertifizierung. Diese istam entsprechenden Aufdruck, mit der individuellen Prüfnummer erkennbar. Anhand derer erhalten Sie eine gesicherte Haftungszusage für bis zu 5 Jahren. Bedeutet, falls auf dem Transportweg Ihr Inhalt zu Schaden kommen sollte, ist durch diese Zertifizierung Ihre Sendung versichert und Sie erhalten einen Ersatz des Warenwerts.

 

In diese Kartons können Flaschen mit einem Durchmesser von max. 86 mm und bis zu einer Flaschenhöhe von 355 mm verschickt werden. Aber auch nur, wenn Sie die, für diesen Versandkarton vorgesehenen Flaschenformen darin versandt haben.

Welche Flaschenformen sind für den Versand der zertifizierten Flaschenversandkartons geeignet?

Wissen am Rande: Wussten Sie, dass es bei Weinflaschen keine Regelung dafür gibt, wie diese auszusehen haben? Jedoch ist die Standard-Füllmenge von 0,75 l seit 1977 innerhalb der Europäischen Union genormt.

Die Bordeauxflasche 0,75 l
Diese Flaschenform gehört zu den weltweit am meisten verwendeten Flasche für Wein. Diese Flasche hat Art „Schultern“ direkt unterhalb des Flaschenhalses, die sich dadurch von der Burgunderflasche deutlich unterscheiden lässt.

Die Burgunderflasche 0,75 l
Diese Flaschenform hat keine ausgeprägte Schulterform wie die Bordeauxflasche, hat zudem einen kürzen Flaschenhals als die Schlegelflasche und ist im Gegensatz auch zu dieser etwas dickbauchiger.
Die Bordeauxflasche und die Burgunderflasche bewegen sich bei einem Durchmesser von etwa 78 und 90 mm. Die Höhe liegt etwa zwischen 300 und 320 mm.

Die Schlegelflasche 0,75 l und 1 l
Die Schlegelflasche ist die schmalste aller Flaschenformen. Um denselben Inhalt einfüllen zu können, ist diese daher höher als die Bordeaux- und Burgunderflasche. Somit kann die Höhe mit bis zu 375 mm variieren und der Durchmesser liegt bei einer 1 Liter Flasche bei etwa 60 bis etwa 90 mm.

Sekt-/ Champagnerflasche
Diese Flaschenform ähnelt in der Form stark der Burgunderflasche. Ein großer Unterschied ist jedoch, dass diese zweiwandig ist, um den Druckverhältnissen, die aufgrund der Flaschengärung im Inneren herrschen, stand zu halten.

Was unterscheidet im Detail einen speziellen Flaschenkarton?
Alle unsere Flaschenkartons bestehen aus einem Umkarton und einer Einlage. Es wird eine extra stabile Qualität von 2.40BC verwendet. Und aufgrund eines einfarbigen Aufdrucks von Flaschen sowie Vorsicht Glas/Fragile, ist für jeden Versanddienstleister sofort sichtbar, dass sich Glas im Karton befindet.

In welchen Ausführungen gibt es diese?
Es gibt die Gebindegrößen von bis zu 21 Flaschen. Falls Sie zum Beispiel einen 9er Flaschenkarton versenden, mit aber nur 8 Flaschen darin, müssen Sie unbedingt den leeren Raum mit Füllmaterial versehen. Dafür eigenen sich Verpackungschips oder Packpapier. So können sich die Flaschen während des Transports nicht unkontrolliert im Karton bewegen. Die einzelnen Flaschen brauchen Sie nicht zusätzlich zu schützen.

Bitte beachten Sie: Sobald Sie in den Flaschenkarton zusätzliche Gegenstände, wie beispielsweise einen Korkenzieher, oder anstelle einer Flasche ein Weinglas verschicken, gilt die Versicherung über die Zertifizierung nicht mehr.
Bei Großkunden wird bei kleinen Pröbchen aber auch mal ein Auge zugedrückt 🙂

Für die „Sparfüche“ unter uns gibt es bei den 6er und 12er Bindungen auch eine ECO-Variante. Der Unterschied ist, dass hierfür eine Qualität von 2.30BC verwendet wurde, die natürlich ausreichend ist, und dass dieser Karton nur für den Versand über DHL zertifiziert ist, nicht aber für UPS.

Der Amazon FBA-Karton jetzt mit Höhenrillern

Die eigene Ware über Amazon versenden lassen (FBA = Fulfillment by Amazon). Für viele ein Online-Versandhändler ein Muss.
Die Vorteile hierfür liegen natürlich auch klar auf der Hand:

  • Prime Status mit Logo
  • Erhalt des „Versand durch Amazon-Logos“
  • Größere Chance im Einkaufswagen-Feld platziert zu werden
  • Nutzen des Europäischen Versandnetzwerks
  • Übernahme von Lagerung, Versand, Kundenservice und Bearbeitung von Retouren
  • … und weitere optionale Dienstleistungen

Wenn Sie den Amazon-Service nutzen möchten, gibt es einige Vorgaben zu beachten.
Das wichtigste ist, dass Ihre Ware bei einem Amazon Fulfillment Center vorrätig liegt. Sie können Ihre Ware aber natürlich nicht einfach einzeln dort hin schicken, dies würde die Versandkosten sprengen und Ihre Marge geht verloren.
Amazon gibt Ihnen einen klaren Fahrplan für den Versand Ihrer Waren an das Amazon Fullfilment Center an die Hand:

  • Bei mehreren Artikeln darf die Umverpackung nich länger als 63,5 cm sein.
  • Falls Ihre Sendung mehr als 15 kg wiegt, muss das Etikett „Schwer“ darauf sichtbar sein (von allen Seiten).
    Durch ein praktisches Ankreuzkästchen auf unserem KP250a/KP251 ist dieser zusätzliche Arbeitsschritt schnell erledigt und die Sendung ist „FBA konform“.

Amazon FBA-Karton, Ankreuzfeld Schweres Paket

  • Bei einem Gewicht von bis zu 23 kg, darf dieses Paket nur einen einzelnen Artikel in Übergröße beinhalten.
  • Bei einem Gewicht von mehr als 23 kg muss Ihr Artikel in kleinere Versandeinheiten verpackt werden.
  • Der Karton muss den Belastungen während des Transports stand halten. Dafür muss der Karton bis oben hin, gleichmäßig gefüllt sein. Falls Sie Füllmaterialien verwenden müssen, gibt es auch hier eine Vorgabe dazu.

Die genannten Vorgaben und noch weitere Anforderungen können Sie in hier nachlesen.

Um unnötiges Füllmaterial zu umgehen, haben wir jetzt unseren FBA-Karton mit Höhenrillern versehen. Diese sind auf der Höhe von 300, 400 und 500 mm.

Die restlichen Merkmale bleiben dieselben wie beim bekannten KP250a:
Qualität 2.30BC – der Karton ist somit 2-wellig und auch für schwere Produkte ideal geeignet Innenmaß: 588 x 588 x 300-579 mm
Außenmaß: 600 x 600 x 310-600 mm

Wir nutzen mit Absicht nicht die vorgegebenen 635 mm, da mit den Abmessungen von 600 x 600 x 600 mm der Karton mit den gängigsten Versandunternehmen (DHL, DPD, GLS, Hermes) ohne Sperrgutzuschlag verschickt werden kann.

Aber so können Sie dennoch die größtmögliche Warenmenge verschicken und ihre Sendungsanzahl sowie logischerweise ihre Versandkosten für FBA erheblich reduzieren.

Den FBA-Karton finden Sie hier im Kartonplus-Shop.

Amazon FBA-Karton mit Höhenrillern, Kennzeichnung Schweres Paket

Neues Produkt bei Kartonplus und DHL: Unser Maxibriefkarton MG7 passend zum Warenversand mit Deutsche Post DHL

Man denkt sich wohl nun „Die kenne ich doch schon, die Warenpost…“
Aber haben Sie mitbekommen, dass es bei diesem Angebot der Deutschen Post ab dem 01.07.2020 wichtige Änderungen gab?

Noch nicht? Dann möchten wir Ihnen eben gerne ein paar Infos geben.
Das jetzige Produkt Warenpost in der bisherigen Form läuft zum 31.12.2020 aus.
Wenn man genauer hinsieht gibt es neben der bekannten „Warenpost National“ nun die „DHL Warenpost – ein Produkt der Deutschen Post“.

Aber was bringt denn ein zweites, ähnliches Produkt?
Das Angebot richtet sich zum Ersten nur noch an Geschäftskunden. Ab 200 Sendungen im Jahr können Sie Warenpost nutzen, die Preise dafür werden nicht öffentlich kommuniziert, es wird ein Vertrag mit DHL Paket abgeschlossen.

Zum Zweiten gab es strukturelle Änderungen im Hintergrund.
Die kleinen Päckchen werden künftig nicht mehr über die Paketzentren bearbeitet, sondern über die Briefzentren. Daraus resultierend kann die Warenpost schneller bearbeitet werden und somit haben diese eine kürzere Versanddauer. Die Deutsche Post wirbt mit einer Zustellung von i. d. R. schon am nächsten Tag.

Die Warenpost erhält aber weiterhin ein DHL-Paketlabel.
Durch dieses bleibt die Sendungsverfolgung gewährleistet, eine Haftung ist aber nach wie vor ausgeschlossen. Um Ihren Kunden mehr Komfort bieten zu können, gibt es die neu hinzu buchbaren Empfangsoptionen wie Wunschort, Wunschnachbar und Sendungsankündigung.

Für Sie zu beachten gilt, dass das Tracking nur eingeschränkt erfolgt.
Das bedeutet nicht, dass dieses nicht an den bekannten Stellen gescannt wird (Ankündigung, Sortierzentren, Übergabe/Einwurf/Benachrichtigung über Weiterleitung/Nachsendung/Rücksendung), sondern, dass diese nur in den Sortierzentren bearbeitet werden können, wenn Ihre Sendung maschinenfähig verpackt ist.
Bedeutet, versenden Sie Ihre Ware nicht in einem stabilen Kartonumschlag wie z. B. unsere Maxi-/Großbriefkartons, sondern beispielsweise in einer Papier-Versandtasche, kann es dazu führen, dass durch einen unförmigen Sendungsinhalt das Scannen nicht erfolgen kann.

Eine weitere Neuerung in diesem Zuge sind die nun platzsparende DHL-Labels im Format 70 x 100 mm. Großkunden müssen dieses in der Versandsoftware programmieren und deren Etikettendrucker darauf einstellen, kleinere Firmenkunden haben es komfortabler und können diese im DHL-Geschäftskundenportal selbst erzeugen und herunterladen.

Hier die Daten noch einmal im Überblick:
– Kleines Packmaß mit min. 100 x 70 x 10 mm, max. 353 x 250 x 50 mm
– Gewicht bis 1.000 g
– Zustellung in der Regel bereits am nächsten Tag
– Für Geschäftskunden, ab 200 Sendungen im Jahr
– Sendungsverfolgung (eingeschränktes Tracking!)
– Lieferung auch an Packstation und Postfach möglich
– Keine Lieferung an Postfiliale direkt
– Postbote quittiert die Übergabe an den Empfänger oder wenn möglich, erfolgt der Einwurf in den Briefkasten

Damit der Einwurf in den Briefkasten Ihres Kunden möglich ist, sollte Ihr Versandkarton nicht höher als 30 mm sein. Denn ein Briefkastenschlitz – so die Vorgabe – hat zumindest mindestens eine Höhe von 3 cm.

Die Sendungen sind in Filialen oder Großannahmestellen der Deutschen Post einzuliefern; für bis zu 20 Sendungen können auch Briefkästen genutzt werden (sofern das aufgrund der Abmessungen möglich ist). Ab mehr als 500 Sendungen gibt es besondere Einlieferungsprozesse.

Damit Sie diese Vorteile nutzen können, bieten wir Ihnen ganz neu unseren MG7, mit den Außenmaßen 353 x 250 x 30 mm – so steht dem komfortablen Briefkasteneinwurf nichts mehr im Wege.

Achtung, Stolperstein! Wo das Verpackungsgesetz noch Fallstricke mit sich bringt und wie Sie sie umgehen

Mit die häufigsten (und ärgerlichsten!) Fehler bei der Erfüllung des Verpackungsgesetzes entstehen bei der Datenmeldung – bereits ein Tippfehler kann dafür sorgen, dass die Mengenwerte im LUCID-Kundenkonto nicht mit den lizenzierten Werten des dualen Systems übereinstimmen. Solche Fehler bedeuten einen Verstoß gegen die Vorgaben, sodass Sanktionen wie Verkaufsverbote, Bußgelder oder Abmahnungen drohen können.

Finden Sie jetzt heraus, wie Sie eine mangelhafte Datenmeldung mithilfe unseres Partnershops Lizenzero künftig vermeiden können!

Was ist die Datenmeldepflicht?
Neben der Registrierung beim Melderegister LUCID und der Lizenzierung bei einem dualen System müssen Erstinverkehrbringer von Verkaufsverpackungen ihre lizenzierten Mengen fortlaufend an LUCID melden.
Die angegebenen Mengen in LUCID müssen dabei jederzeit mit den Lizenzmengen beim dualen System übereinstimmen, denn die Behörden gleichen diese Angaben anhand der individuellen Registrierungsnummer jedes registrierten Unternehmens in regelmäßigen Abständen ab. Bei Abweichungen wird die Pflichterfüllung des VerpackG verletzt und Sanktionen können drohen.

Lizenzero macht´s Ihnen einfach: Der Mengen-Download für LUCID!
Das bedeutet: Bei jeder Mengenanpassung müssen betroffene Unternehmen eine Doppeltmeldung vornehmen – in LUCID und beim dualen System. Durch diese doppelte Meldung entstehen oftmals manuelle Übertragungsfehler oder aber der Transfer der an einer Stelle vorgenommenen Anpassung auf die andere wird gänzlich versäumt.
Um solche ärgerlichen Mismatches zu vermeiden, hat unser Partner Lizenzero eine Lösung entwickelt, die ab sofort allen Lizenzero-Kunden in ihrem Account zur Verfügung steht: den Mengen-Download für LUCID!

Wie funktioniert es?
Im Lizenzero-Kundenkonto können die lizenzierten Verpackungsmengen als sogenannte XML-Datei mit einem Klick heruntergeladen werden. Da dieses Format auch von LUCID akzeptiert wird, muss anschließend lediglich die heruntergeladene Datei im LUCID-Kundenkonto unter „Datenmeldung“ als XML-Meldung wieder hochgeladen werden – fertig!
Für die Nutzung der Funktion sind keine gesonderten Programme notwendig.
Der Mengen-Download für LUCID ermöglicht damit eine zeiteffiziente und gleichzeitig weniger fehleranfällige Mengenmeldung, so dass die Gefahr eines Gesetzesverstoßes aufgrund falscher Mengenangaben deutlich gemindert wird.

Sie sind schon Lizenzero-Kunde? Dann testen Sie die Funktion direkt in Ihrem Kundenkonto.

Sie sind noch kein Kunde von Lizenzero? Dann profitieren Sie ab sofort von den komfortablen VerpackG-Lösungen im Lizenzero-Shop und sichern Sie sich on top 10 % Rabatt auf Ihren Lizenzierungspreis.

Verpackungsgesetz: Geben Sie jetzt Ihre Jahresabschluss-Mengenmeldung ab!

Seit mehr als einem Jahr ist das Verpackungsgesetz in Kraft. Auch wenn in den vergangenen Monaten etwas Ruhe um das Thema eingekehrt ist, tritt es nun zu Beginn des neuen Jahres wieder in den Fokus: die Jahresabschluss-Mengenmeldung steht an! Als Teil der VerpackG-Pflicht Nr. 3 – der Datenmeldepflicht – müssen Unternehmen, die Verkaufsverpackungen in den Umlauf bringen, diese Meldung zum Anfang eines jeden Jahres einreichen.

Wieso muss eine Jahresabschluss-Mengenmeldung eingereicht werden?

Alle Verpackungsmengen, die ein Unternehmen innerhalb eines Jahres in Umlauf bringt, müssen bei einem dualen System, beispielweise über unseren Partnershop für Verpackungslizenzierung „Lizenzero“, lizenziert werden. Bei diesen Mengen kann es sich naturgemäß nur um Schätzwerte handeln, da diese für das gesamte Kalenderjahr im Voraus angegeben werden müssen.

Die realen Mengen sind erst nach Ablauf des Jahres bekannt. Um die Schätzungen zu bestätigen bzw. mit dem Realwert zu korrigieren, müssen Unternehmen daher zu Jahresbeginn die sogenannte Jahresabschluss-Mengenmeldung (kurz „JAMM“) für das Vorjahr (also z.B. jetzt Anfang 2020 für 2019) einreichen.

Was genau ist zu tun?

Mit der JAMM geben die Unternehmen die tatsächlich in Verkehr gebrachten Verpackungsmengen je Material gegenüber ihrem dualen System (bei Lizenzero ganz einfach über das persönliche Kundenkonto) und im LUCID-Konto an. Welche Fristen für die Meldung der Jahresabschlussmengen gelten, definiert jedes duale System individuell und sollte im Vertrag nachgelesen werden (bei Lizenzero ist es der 31.01.).

Wichtig: Die Mengenangaben beim dualen System müssen stets mit den Mengenangaben im LUCID-Konto übereinstimmen – ergeben sich bei den regelmäßigen Mengenabgleichen Missmatches zwischen den dualen Systemen und LUCID, gilt dies bereits als Verstoß gegen die Vorgaben des Verpackungsgesetzes.

Verlieren Sie also keine Zeit und melden Sie jetzt Ihre tatsächlichen Verpackungsmengen von 2019!

Mehr Informationen zur Lizenzierung und der Jahresabschluss-Mengenmeldung finden Sie hier: https://www.lizenzero.de/kartonplus-verpackungslizenzierung