Verpackungsgesetz 2019: So berechnen Sie Ihre individuelle Verpackungsmenge

Der Jahreswechsel ist nur noch wenige Wochen entfernt und bringt mit dem Verpackungsgesetz (VerpackG) gleich eine große Änderung mit sich, die alle (Online-)Händler betrifft, die Verkaufsverpackungen nutzen. Zu diesen sogenannten Verkaufsverpackungen gehören neben der direkten Produktverpackung auch Versandverpackungen inklusive Polster- und Füllmaterial, weswegen gerade der Onlinehandel unmittelbar von der neuen Gesetzgebung betroffen ist.

Konkret bringt das VerpackG zwei Pflichten für betroffene Händler mit sich:

  1. Die Beteiligung der individuellen Verpackungsmengen an einem der neun deutschen dualen Systeme durch ein sogenanntes „Lizenzentgelt“, ausgehend von den Verpackungsmaterialien und deren Gesamtgewicht, und
  2. die Registrierung bei der Zentralen Stelle Verpackungsregistern (ZSVR), die als Kontrollinstanz des VerpackG neu eingerichtet wurde.

So weit, so gut. Doch wie berechnen Sie als betroffener Händler eigentlich das in Punkt a) angesprochene Gesamtgewicht Ihrer in Verkehr gebrachten Verpackungen?

Möglichkeit 1: Sie kennen die Verpackungsgewichte bereits

Wenn Ihnen die Gesamtgewichte der Verpackungsmaterialien, die Sie jährlich in Umlauf bringen, bereits vorliegen, weil Sie diese beispielsweise durch Angaben Ihres Verpackungshersteller direkt nachvollziehen können oder diese Daten für sich ohnehin bereits verlässlich vermerken, ist deren Beteiligung bei einem dualen System schnell erledigt. Der Großteil der dualen Systeme betreibt eigene Onlineshops für die Lizenzierung von Verpackungen (z. B. das Duale System Interseroh mit seinem Shop Lizenzero) und stellt Kalkulatoren zur Verfügung, in die der Händler seine individuellen Verpackungsmengen in Gewichtsangaben eintragen kann. Anhand dieser Angaben wird dann automatisch Ihr individuelles Lizenzierungsentgelt errechnet und Sie können Ihre Verpackungen anschließend direkt beteiligen.

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Bei uns geht es ganz einfach – die Gewichte aller bei Kartonplus gekauften Kartonagen finden Sie in Ihrem Kundenkonto unter dem Menüpunkt „Mein Kartonplus / Ihre Einkaufsstatistik“!

Möglichkeit 2: Ihnen liegen die Daten zu den Verpackungsgewichten nicht vor

Sollten Ihnen Ihre Verpackungsgewichte nicht bekannt sein, funktioniert deren Kalkulation am besten ausgehend von der verwendeten Stückzahl der jeweiligen Verpackungen. So können Sie anhand des beispielhaften Gewichts einer Verpackung entweder selbst hochrechnen, welches Gesamtgewicht sich hieraus für die Gesamtanzahl an Verpackungen ergibt, oder Sie verwenden eine Berechnungshilfe, wie sie z. B. Lizenzero zur Verfügung stellt. Hier geben Sie einfach Ihre Stückzahlen pro Verpackungsart ein und mit einem Klick werden diese in Standard-Gewichtsangaben umgerechnet.

Gut zu wissen

Das Verpackungsgesetz fordert, dass Sie Ihre Verpackungsmengen für ein Jahr im Voraus angeben. Aber wie sollen so Schwankungen abgebildet werden, die über den Jahresverlauf eintreten können?

Tatsächlich soll die Meldung der Verpackungsmengen vor Beginn des Jahres nur eine Vorausschätzung für das Jahr darstellen. Hierzu können Sie z. B. auf Verkaufszahlen aus den Vorjahren zurückgreifen. Sobald das Jahr herum ist, müssen Sie diese ursprüngliche Angabe dann ohnehin noch einmal mit der tatsächlich in Verkehr gebrachten Menge gegenprüfen und den solchermaßen final festgestellten Wert als Jahresabschluss-Mengenmeldung sowohl bei der ZSVR als auch bei Ihrem dualen System angeben. Zusätzlich bieten einige duale Systeme (darunter auch das Duale System Interseroh) unterjährige Mengenanpassungen an, die unkompliziert über die Onlineshops abgewickelt werden können.

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Einmal im Jahr findet das Klassentreffen der E-Commerce Branche statt:
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Der Amazon FBA-Karton von Kartonplus

Händler, die den Versand ihrer Ware über Amazon erledigen lassen (FBA = Fulfillment by Amazon), kennen dass Problem:
Die eigene Ware muss an Amazon Fulfillment gesendet werden und hierfür fallen pro Sendung Versandkosten an. Bisher gab es aber kaum passende Kartons, so dass Händler oft zu kleine Sendungen an FBA senden und so zu hohe Versandkosten haben, welches wiederrum die Marge erheblich mindern kann.

Wir haben unseren Kunden zugehört und jetzt den ersten auf FBA optimierten Versandkarton im Sortiment.

Dieser stabile Karton nutzt die maximalen Abmessungen aus, welche eine FBA Sendungen haben darf. Dies bedeutet für FBA-Händler, dass sie pro Sendung an Amazon die größtmögliche Warenmenge verschicken und ihre Sendungsanzahl sowie logischerweise ihre Versandkosten für FBA erheblich reduzieren können.

Die Qualität ist 2.30BC – der Karton ist somit zwei-wellig und auch für schwere Produkte ideal geeignet.

Zudem ist der Karton auf einer Seite mit einem Vordruck und einem Ankreuzkästchen zum Gewicht versehen. Dies ist eine FBA-Anforderung, da Kartons mit Gewicht über 15kg eindeutig zu kennzeichnen sind. Durch die praktischen Ankreuzkästchen ist dieser zusätzliche Arbeitsschritt schnell erledigt und die Sendung ist „FBA konform“.

Einen Überblick zu den offiziellen Anlieferbedingungen für FBA finden Sie hier.

Wichtig zu beachten ist, dass die längsten Seiten eines Kartons mit mehreren Artikeln nicht länger sein als 63,5 cm sein dürfen. Der FBA-Karton mit den Außenabmessungen 60,0cm x 60,0m x 60,0cm nutzt diese Vorgabe fast ideal aus, und berücksichtigt dabei noch, dass der Karton mit den gängigsten Versandunternehmen (DHL, DPD, GLS, Hermes) ohne Sperrgutzuschlag verschickt erden kann. Innenmaße betragen 588 x 588 x 579mm.

 

Den FBA-Karton finden Sie hier im Kartonplus-Shop.

Paketklassen & Porto: Die optimale Größe für einen Versandkarton finden.

Entscheidend bei der Auswahl eine Versandkartons ist neben den offensichtlichen Aspekten, wie die Größe der zu versendenden Ware sowie der Bruchsicherheit und Qualität der Kartonage, immer auch die Optimierung der Portokosten.

Und hier lässt sich richtig Geld sparen – die Portokosten sind pro Sendung um ein vielfaches höher als die Kosten für das Verpackungsmaterial.
Wer hier also seine Paketgrößen nicht im Griff hat und zu große Pakete nutzt verschenkt Geld.

Jedoch sind die Paketklassen bei allen Carriern unterschiedlich, dies im Überblick zu behalten ist oft aufwendig und zeitraubend bei der Beschaffung von Versandmaterialien.
Daher zeigen wir bei Kartonplus im Shop für alle Produkte immer auch direkt an, welcher Paketklasse das jeweilige Verpackungsmittel bei allen relevanten Carriern entspricht:

Sie müssen nicht nachschauen, nachrechnen oder abmessen. Diese Info finden Sie bei Kartonplus für jeden Kartongröße direkt neben der Bestellmöglichkeit. Einfach per Mouseover über das „i“ gehen und die jeweiligen Portoklassen verschiedener relevanter Carrier werden Ihnen direkt angezeigt (bspw.  DHL, Hermes, GLS, DPD, weitere).